Verlieben im Internet

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Nicht länger alleine sein

Wer kennt es nicht. Nach einer langjährigen Beziehung steht man wieder alleine da.
Deshalb suchen viele Singles heutzutage ihr Glück bei Partnerbörsen. Beinahe jede Partnerbörse bietet zusätzlich zum Onlineauftritt ebenfalls eine App an, bei der der Single zu jeder Zeit an jedem Ort suchen kann. Das Spektrum der Singlebörsen ist breit gefächert.
Einige werben mit "hohem Niveau", andere mit kostenfreier Nutzung. Eines haben sie jedoch alle gemeinsam: gegen einen Aufpreis erhält der Nutzer Vorteile, beispielsweise reduzierte Werbung. Das Prinzip der Partnerbörsen ist einfach gehalten. Es gibt die Möglichkeiten Partner zu "matchen". Dabei hat man die Wahl zwischen "x" für "ablehnen" oder einem Herz für "gefällt mir/ möchte ich kennenlernen".

Personen speichern

Oftmals hat man ebenso die Möglichkeit Personen als "Favoriten" hinzuzufügen und für eine spätere Kontaktaufnahme zu speichern.
Im Vordergrund steht jedoch bei den meisten Partnerbörsen klar das Matching über die Profilbilder. Mit hochwertigen Bildern erhöht man die Chance, einen Partner zu finden und diesen von sich zu überzeugen. Profile können beliebig ausgefüllt und mit einem persönlichen Statement bestückt werden. 90% der Nutzer interessieren sich jedoch nur beiläufig für Profiltexte.
Verglichen wurden hierbei 5 verschiedene kostenfreie Plattformen.
"Tinder" beispielsweise ist nur via App verfügbar. Ein Nachteil bei dieser Partnerbörse ist: Man benötigt zur Anmeldung einen Facebook-Account. Über diesen werden dann die Profilfotos importiert. Weitere Bilder können nur als "Momentaufnahmen" bereits bestehenden Kontakten angezeigt werden. Mit einem monatlichen Abo, wird die Werbung reduziert, die Anzahl möglicher Partner wird erhöht und man kann abgelehnte Entscheidungen rückgängig machen.

"Lovoo" ist das Pendant zu Tinder, jedoch für jedermann zugänglich. Während Männer für 75% der Aktionen (Kontakt aufnehmen, sehen, wer das Profil besucht oder "gefällt mir" gedrückt hat) mit kostenpflichtigen "Coins" bezahlen müssen, erhalten Frauen diese Optionen gratis. Vorteil: es gibt ein "Onlineradar" welches Singles im Umkreis anzeigt.

"badoo" lockt mit 5 Tagen "Premium-Optionen". Nach Ablauf dieser Zeit kann man in dieser Partnerbörse nichts mehr machen, außer auf Nachrichten zu antworten und "Volltreffer" zu spielen. Profilbesucher oder Follower werden nur noch unkenntlich angezeigt. Die Abopreise sind vergleichsweise hoch.

"Jaumo" ist eine übersichtliche Plattform bei der App- und Webansicht sehr verschieden sind. Während dem Appnutzer Besucher und Follower klar angezeigt werden, sind diese in der Weboberfläche unkenntlich dargestellt. Jaumo entscheidet anhand des Matchings wer zum "most wanted" Nutzer erklärt wird und zwingt damit Standardnutzer, ein Premiumpaket abzuschließen, um mit diesen besonderen Nutzern in Kontakt zu treten.

"Finya" ist eine der ältesten kostenfreien deutschen Partnerbörsen. Der Slogan "echte Liebe kostet nichts" ist Programm. Dies geschieht jedoch nicht ganz uneigennützig, denn für Partnervorschläge leitet das Portal den Nutzer an "Parship" und deren kostenpflichtige Partnerbörse weiter.

Alles in allem gibt es keine 100%ig perfekte Partnerbörse. Man sollte jedoch aufgeschlossen für neue Kontakte sein und sich vor jeder Anmeldung aufmerksam die AGB durchlesen, um nicht in Abofallen zu tappen.